Eine Handvoll Tische, schnörkellose schwäbische Karte, Viertele aus der Region - in einem Haus, das seit 1843 als Restauration betrieben wird.
Geschichte: seit 1843 wird hier bewirtet
Das Haus entstand zwischen 1740 und 1760 als zweigeschossiges Wohngebäude. Seit 1843 wird darin bewirtet - damals stockte der Bauherr Eckert das Gebäude auf drei Geschosse auf, 1902 kam durch den Architekten Storz das Giebelgeschoss dazu. Heute steht das Haus als Kulturdenkmal unter Schutz.
Die Wirtsfolge liest sich wie eine Stuttgarter Familienchronik: 1843 übernahm Johann Ringwald, ein ehemaliger königlicher Kutscher; 1875 folgte Emil Böhme, 1893 Wilhelm Bräuninger der Ältere, 1949 sein gleichnamiger Sohn. Seit 1993 führen Rose Wenger und ihre Tochter Heike Hauschke das Haus.
Den Namen trägt das schmiedeeiserne Wirtshausschild nach außen: Es zeigt einen Träger, der eine goldene Kiste schultert. Die Fassade ist rötlich verputzt und mit weißem Sgraffito verziert.
Ein Speisenaufzug aus Holz
Eine Eigenheit, die man kaum noch findet: Die Speisen erreichen die Gasträume über einen handbetriebenen hölzernen Speisenaufzug. Kein nachgebautes Dekor, sondern Betriebsmittel.
In der Kiste trifft sich außerdem der "Stammtisch der Dreizehn" - eine montägliche Runde aus Künstlern, Politikern und Autoren.
Küche und Wein
Auf der Karte stehen die schwäbischen Klassiker: Fleischküchle mit Kartoffelsalat, Maultaschen, Rostbraten und Gaisburger Marsch. Dazu ausgesuchte Weine aus Württemberg, traditionell als Viertele.
Praktisch
Sonntag ist Ruhetag. Das Haus ist wirklich klein - ohne Reservierung wird es eng. Die kursierenden Öffnungszeiten weichen je nach Portal voneinander ab; im Zweifel kurz anrufen.