Weinhandlung und Weinstube unter einem Dach: rund 500 bis 600 Weine im Regal, dazu schwäbische Hausmannskost in der angeschlossenen Stube.
Geschichte: vom Küfer zur Weinhandlung
Am Anfang stand kein Wein, sondern das Fass. 1902 gründete der Küfer Ernst Stetter den Betrieb im Haus in der Rosenstraße, wo er hölzerne Weinfässer fertigte. Aus der Küferei wurde eine Weinhandlung - und aus der Weinhandlung ein Stück Bohnenviertel.
Drei Generationen führten das Haus: 1932 übernahm Sohn Ernst jr. nach seinem Meisterbrief, bis 2008 standen Enkel Roman Stetter und seine Frau Gertrud hinter dem Tresen. Im Januar 2009 ging der Betrieb an Andreas Scherle über, der auch das Hotel-Restaurant Zur Weinsteige führt.
Weinhandlung und Weinstube in einem
Das Prinzip des Hauses ist ungewöhnlich und angenehm praktisch: Man kann jeden Wein erst im 0,25-Liter-Glas probieren und dann als Flasche mit nach Hause nehmen. Das Sortiment reicht vom einfachen Gutswein bis zum Großen Gewächs und geht über Württemberg hinaus bis zu internationalen Positionen.
Die Angaben zur Größe des Sortiments schwanken je nach Quelle zwischen rund 500 und 600 Weinen - in jedem Fall deutlich mehr, als eine klassische Stube führt.
Küche: schwäbisch mit pfälzischem Einschlag
Auf den Tisch kommt schwäbisch-pfälzische Hausmannskost: handgeschabte Spätzle, Gaisburger Marsch und Zwiebelrostbraten - die Klassiker, an denen sich eine Stube messen lassen muss.
Praktisch
Sonntag ist Ruhetag. Weinhandlung und Stube haben unterschiedliche Zeiten: Der Verkauf öffnet Mo-Fr ab 14 Uhr, samstags mit Mittagspause; die Stube Mo-Fr ab 15 Uhr, samstags geteilt. Vor der Fahrt lohnt der Blick auf die offizielle Seite.